Ambulante Operationen

Ambulante Operationen werden in der Praxis durchgeführt. Hierbei werden zwei Formen der Betäubung angewandt:

1) die sog. Caudale Epiduralanästhesie: Durch eine Spritze am Steiß schläft die ganze Afterregion, teilweise auch die Beine ein. Die Betäubung hält etwa
zwei Stunden an. Sie erhalten eine Infusion und der Kreislauf wird überwacht. Patienten bleiben solange in der Praxis bis das Gefühl in Beinen und Gesäß wieder zurückgekehrt ist, sie wieder problemlos laufen können und idealerweise auch Wasser gelassen haben. Ggf. kann zusätzlich ein beruhigendes Medikament gespritzt werden. Es ist ratsam, dass Sie sich nach dem Eingriff abholen lassen. Autofahren ist für mindestens 12 Stunden untersagt.

2) eine Lokalanästhesie: Eine betäubende Spritze nur im Bereich des Operationsgebietes wird verabreicht. Sie können ja nach Größe des Eingriffes die Praxis ggf. sofort wieder verlassen. In der Regel sind aber nur kleine Operationen in Lokalanästhesie möglich.

Zum Download:
EDS_Postop 2016