Stationäre Operationen

Stationäre Operationen erfolgen im Krankenhaus Herrenberg. Die Eingriffe werden immer durch unsere Ärzte persönlich dort durchgeführt. Sie profitieren von dem Umfeld und der Infrastruktur eines Krankenhauses. Für (zum Glück sehr seltene) Notfälle stehen alle Fachdisziplinen insbesondere Narkoseärzte, Internisten und Chirurgen rund um die Uhr zur Verfügung. Dies ermöglicht es uns auch Patienten mit Vorerkrankungen dort unter optimalen Bedingungen zu operieren.

Die Operationsverfahren selbst und spezifische, aber auch allgemeine Risiken der Eingriffe werden wir mit Ihnen im Rahmen des Vorgespräches besprechen. 

Nach der Operation:

1) Bei Problemen zuhause:
Bei Problemen wie Schmerzen, Fieber oder Blutung ist natürlich Ihr Operateur zuständig. Falls Sie uns in der Praxis oder per Hanbdy nicht erreichen (ggf. nach der Mittagspause ab 15Uhr nochmals versuchen) ist die Notambulanz im Krankenhaus Herrenberg 24h erreichbar. Dort werden Sie vom diensthabenden Chirurgen untersucht und wir ggf. hinzugezogen.

2) Wundpflege:
Sollten offene Wunden bestehen empfehlen wir folgende Maßnahmen zur Wundversorgung:
mehrfach tägliches Ausduschen – insbesondere nach dem Stuhlgang – (Pobacken auseinanderziehen und weicher Wasserstrahl auf die Wunde)
Kompresseneinlage bis auf den Wundgrund, um Wundwasser aufzusaugen und einen vorzeitigen Wundverschluss zu vermeiden (ggf. wenn feucht mehrfach am Tag wechseln)
Salben (zB Polyvenyljodid Salben wie Betaisadona® uder Braunovidon®) nach Maßgabe Ihres Operateurs haben eine antiseptische Wirkung. Sie sollen aber auch verhindern, dass die Kompresse in der Wunde festklebt und der Verbandswechsel schmerzhaft ist oder gar durch Aufreißen der Wundoberfläche Blutungen entstehen

Tip: Kompresse unter der Dusche einweichen und dann erst herausziehen

Keine Seife in die Wunde ! – sollte beim Duschen etwas Seife oder Shampoo in die Wunde geraten -egal- einfach ausduschen

Zum download:
EDS_Postop 2016